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Kilometerabhängige Steuern im Rahmen des California Road Charge Program

Kilometerabhängige Steuern im Rahmen des California Road Charge Program
Veröffentlicht am: März 26, 2026    Zuletzt aktualisiert: Oktober 16, 2026

Die sogenannte California Road Charge wird zunehmend zu einem wichtigen Thema in der Verkehrspolitik des US-Bundesstaates Kalifornien. Sie könnte direkten Einfluss darauf haben, wie Autofahrer künftig für die Nutzung der Straßen bezahlen. Statt sich hauptsächlich auf die Kraftstoffsteuer zu stützen, prüft Kalifornien ein System, bei dem die Kosten davon abhängen, wie viele Kilometer tatsächlich gefahren werden.

Auf den ersten Blick klingt diese Idee kompliziert. Dahinter steckt jedoch eine einfache Überlegung: Kaliforniens Straßen benötigen Geld für Instandhaltung und Ausbau, während die Einnahmen aus herkömmlichen Finanzierungsquellen zurückgehen. Moderne Autos verbrauchen weniger Kraftstoff, und Elektrofahrzeuge tragen über die Kraftstoffsteuer kaum zur Straßenfinanzierung bei.

In diesem Blog erfahren Sie, was sich ändern könnte, warum das Thema wichtig ist, wie ein solches System funktionieren kann und welche Kosten für Autofahrer entstehen könnten.

Warum die kilometerabhängige Steuer in Kalifornien ernsthaft diskutiert wird

Die Diskussion über eine kilometerabhängige Abgabe in Kalifornien begann, als Verkehrsexperten einen langfristigen Trend erkannten, der nicht länger ignoriert werden konnte. Die Einnahmen aus der Kraftstoffsteuer sind über die Jahre zurückgegangen, obwohl das Verkehrsaufkommen weiterhin hoch ist.

Dafür gibt es mehrere Gründe:

  1. Kraftstoffsparende Autos verbrauchen pro gefahrenem Kilometer weniger Benzin.
  2. Die Zahl der Elektrofahrzeuge in Kalifornien wächst schnell.
  3. Durch Homeoffice gibt es weniger Pendelfahrten, der Straßenverschleiß bleibt jedoch bestehen.
  4. Die Kosten für die Instandhaltung steigen durch Inflation und klimabedingte Schäden.

Laut den Verkehrsdaten des Bundesstaates Kalifornien liegen die Einnahmen aus der Kraftstoffsteuer heute deutlich unter den Prognosen, die vor etwa zehn Jahren erstellt wurden. Gleichzeitig legt ein durchschnittliches Fahrzeug weiterhin ungefähr 12.000 bis 13.000 Meilen pro Jahr zurück.

Ein kilometerabhängiges System würde die Finanzierung der Straßen direkt mit ihrer Nutzung verknüpfen. Das ist der Grundgedanke dahinter: Statt indirekt beim Tanken zu zahlen, würden Autofahrer abhängig von ihrer Fahrleistung zur Straßenfinanzierung beitragen – unabhängig davon, welchen Antrieb ihr Fahrzeug nutzt.

Wie funktioniert die California Road Charge in der Praxis?

Die Funktionsweise der California Road Charge lässt sich anhand realer Pilotprogramme besser verstehen. In diesen Testprojekten wurden verschiedene Methoden zur Erfassung der gefahrenen Kilometer erprobt. Das Ziel bestand darin, die Fahrleistung zu messen und gleichzeitig die Privatsphäre der Fahrer zu schützen. Die Teilnehmer konnten ihre bevorzugte Erfassungsmethode auswählen.

  1. Jährliche Übermittlung eines Fotos des Kilometerzählers
  2. Anschlussgeräte, die die zurückgelegte Strecke erfassen
  3. Mobile Apps, die Kilometer berechnen, ohne die gefahrenen Routen zu speichern
  4. Pauschale Schätzungen für Fahrzeuge mit geringer Fahrleistung

Wichtig ist dabei, dass die Fahrer nicht angeben mussten, wo sie unterwegs waren. Im Mittelpunkt stand die zurückgelegte Strecke, nicht der jeweilige Standort.

Der in den Tests erprobte durchschnittliche Satz lag vor möglichen Anrechnungen der Kraftstoffsteuer bei etwa 30 Cent pro Meile.

california road charge works in practice

Kilometerabhängige Abgabe in Kalifornien im Vergleich zum aktuellen System

Vergleicht man die kilometerabhängige Abgabe in Kalifornien mit der herkömmlichen Kraftstoffsteuer, fällt vor allem ein Unterschied auf: die Transparenz. Die Kraftstoffsteuer ist im Benzinpreis enthalten. Dadurch wird sie leicht übersehen und lässt sich nur schwer nachvollziehen.

Ein kilometerabhängiges System zeigt dagegen genau, wie viel Sie zahlen und warum. Wenn Sie beispielsweise ein kraftstoffsparendes Fahrzeug fahren und jährlich 12.000 Meilen zurücklegen, zahlen Sie derzeit möglicherweise vergleichsweise wenig Kraftstoffsteuer.

Wer hingegen ein Elektroauto fährt und lange Strecken zurücklegt, trägt über die Kraftstoffsteuer bislang kaum zur Straßenfinanzierung bei. Ein kilometerabhängiges Modell soll genau dieses Ungleichgewicht ausgleichen. Aus Sicht der Gleichbehandlung nutzen beide Fahrer dieselben Straßen und verursachen einen ähnlichen Verschleiß. Deshalb würden ihre Beiträge anhand der gefahrenen Strecke und nicht anhand der Antriebsart berechnet.

Wie viel könnten Autofahrer mit diesem System bezahlen?

Wenn es um eine kilometerabhängige Straßenabgabe geht, machen sich viele Menschen zuerst Gedanken über die Kosten. Das ist verständlich. Konkrete Zahlen helfen dabei, die möglichen finanziellen Auswirkungen besser einzuschätzen.

Ein Autofahrer in Kalifornien legt durchschnittlich etwa 13.000 Meilen pro Jahr zurück. In Pilotprojekten wurden Abgabensätze von rund 30 Cent pro Meile getestet. Rein rechnerisch ergibt das 3.900 US-Dollar pro Jahr, bevor bereits gezahlte Kraftstoffsteuern berücksichtigt werden.

Nach Anrechnung möglicher Gutschriften für die Kraftstoffsteuer könnten sich die jährlichen Nettokosten für viele Fahrer auf etwa 1.900 bis 2.400 US-Dollar belaufen.

Interessanterweise liegt dieser Betrag nahe an dem, was viele Autofahrer bereits indirekt über die Kraftstoffsteuer bezahlen. Bei einem kilometerabhängigen System wären die Kosten jedoch transparenter.

Wer zahlt mehr, wer weniger und warum?

Wer letztendlich mehr bezahlen würde, hängt vor allem davon ab, wie viel und wie häufig jemand fährt. Pendler mit hoher jährlicher Fahrleistung, Menschen, die beruflich täglich lange Strecken zurücklegen, und Fahrer schwerer Fahrzeuge, die die Straßen stärker beanspruchen, könnten mit höheren Beiträgen rechnen.

Auch Besitzer von Elektroautos und anderen elektrischen Fahrzeugen, die derzeit nur wenig über die Kraftstoffsteuer zur Straßenfinanzierung beitragen, würden künftig einen Beitrag leisten.

Allerdings müsste nicht jeder mehr bezahlen. Menschen, die in Städten leben und hauptsächlich öffentliche Verkehrsmittel nutzen, könnten gleichbleibende oder sogar etwas niedrigere Kosten haben. Das System könnte außerdem Anreize schaffen, die eigene Fahrleistung effizienter zu gestalten.

Wenn Sie weniger fahren, sinkt auch Ihr Beitrag. Anders als manche Steueränderungen schränkt dieser Ansatz die persönliche Freiheit oder die Nutzung des eigenen Autos nicht direkt ein. Stattdessen soll der Beitrag stärker an die tatsächliche Straßennutzung angepasst werden.

Insgesamt soll das System fair, vorhersehbar und verständlich sein. Anstatt schätzen zu müssen, wie viel Sie über den Kraftstoffpreis zur Straßenfinanzierung beitragen, könnten Sie genau nachvollziehen, wie hoch Ihre Abgabe ist, warum Sie sie zahlen und wie sich Ihr Fahrverhalten auf die Kosten auswirkt. Dadurch würde die Straßenfinanzierung transparenter und die Planung der eigenen Mobilitätskosten einfacher.

Beispiele für mögliche Kosten anhand von Zahlen

Schauen wir uns einige Zahlen an. Ein durchschnittlicher Autofahrer in Kalifornien fährt ungefähr 13.000 Meilen pro Jahr. Bei einem Satz von rund 30 Cent pro Meile ergeben sich rechnerische Kosten von 3.900 US-Dollar.

Besitzer von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor könnten Gutschriften für bereits gezahlte Kraftstoffsteuern erhalten, die ihre Abgaben laut den zugrunde gelegten Schätzungen um etwa 1.500 bis 2.000 US-Dollar reduzieren würden. Dadurch könnten die Nettokosten in einer ähnlichen Größenordnung liegen wie die bisherigen Beiträge über die Kraftstoffsteuer.

Der Unterschied liegt in der direkten Verknüpfung mit der Fahrleistung: Wenn Sie weniger fahren, sinken Ihre Kosten entsprechend. Das System würde eine geringere Fahrleistung und eine vorausschauende Planung berücksichtigen, statt allein die Antriebsart des Fahrzeugs zugrunde zu legen.

Wird die kilometerabhängige Abgabe in Kalifornien die Kraftstoffsteuer vollständig ersetzen?

Viele Analysten gehen davon aus, dass eine kilometerabhängige Abgabe die Kraftstoffsteuer in Kalifornien nicht vollständig ersetzen wird. Ein kombiniertes Modell erscheint daher realistischer. In einem solchen Szenario könnte die Kraftstoffsteuer zunächst bestehen bleiben, während kilometerabhängige Abgaben schrittweise ausgeweitet werden.

Mit zunehmendem Anteil von Elektrofahrzeugen könnte die Finanzierung der Straßen stärker auf die tatsächlich zurückgelegte Strecke ausgerichtet werden. Eine vollständige Umstellung würde wahrscheinlich viele Jahre dauern und wäre erst denkbar, wenn sich das System als zuverlässig, fair und einfach in der Anwendung erwiesen hat.

California mile tax replace the gas tax completely

Datenschutz und Vertrauen

Der Datenschutz ist ein wichtiges Thema bei der Diskussion über kilometerabhängige Abgabensysteme. Um das Vertrauen der Autofahrer zu stärken, konnten Teilnehmer an Pilotprojekten auch nicht digitale Methoden zur Übermittlung ihrer Fahrleistung wählen.

Laut den Angaben zu den Pilotprogrammen wurden keine Daten an Strafverfolgungsbehörden oder die US-Steuerbehörde IRS weitergegeben. Außerdem sollten keine Informationen über gefahrene Routen, Ziele oder Fahrtzeiten erfasst werden. Es wurde auch nicht nachverfolgt, wann Fahrer einen bestimmten Ort passierten oder eine bestimmte Ausfahrt nutzten.

Im Mittelpunkt stand die Erfassung der zurückgelegten Strecke und eine korrekte Abrechnung. Dieser Ansatz sollte Vertrauen schaffen und verdeutlichen, dass ein kilometerabhängiges System nicht der Überwachung von Autofahrern dienen soll.

Wie unterstützt ein Mileage Blocker Fahrzeugtester?

Ein Mileage Blocker ist ein kompaktes Gerät, mit dem sich die Kilometeraufzeichnung während bestimmter Fahrzeugtests unterbrechen lässt. Dadurch können Tester die Fahrzeugleistung und wichtige Fahrzeugdaten überprüfen, ohne dass während des Tests zusätzliche Kilometer aufgezeichnet werden.

Laut Hersteller besteht ein Vorteil des SKF Mileage Blockers darin, dass das Gerät keine entsprechenden Kilometerdaten in den elektronischen Steuergeräten (ECUs) speichert. Aussagen zur vollständigen Unauffälligkeit oder Nichtnachweisbarkeit sollten jedoch nicht ohne unabhängige technische Nachweise als gesichert angesehen werden.

Welche Vorteile bietet der Mileage Blocker?

  1. Laut Hersteller werden während der vorgesehenen Tests keine zusätzlichen Kilometer aufgezeichnet.
  2. Verständliche Installationsanleitungen
  3. Steuerung über eine mobile App
  4. Verschiedene Betriebsmodi des Moduls
  5. Hochwertige Komponenten
  6. Leistungsfähigkeit auch unter anspruchsvollen Wetterbedingungen laut Hersteller

Beachten Sie, dass der Mileage Blocker laut Hersteller ausschließlich für Fahrzeugtests und Tuning vorgesehen ist. Er sollte nur von qualifizierten Fachleuten in einer kontrollierten Umgebung und unter Einhaltung der geltenden Vorschriften verwendet werden.

Wenn Sie den SKF Mileage Blocker kaufen möchten, prüfen Sie zuvor die örtlichen gesetzlichen Bestimmungen und die Bedingungen Ihres Leasingvertrags. Bei weiteren Fragen können Sie sich an das Support-Team wenden.

Fazit

Die California Road Charge ist eine Initiative, bei der sich die Straßenabgabe an der gefahrenen Strecke statt am Kraftstoffverbrauch orientieren soll. Sie soll eine mögliche Alternative zur herkömmlichen Kraftstoffsteuer schaffen, deren Einnahmen angesichts sparsamerer Fahrzeuge und der zunehmenden Verbreitung von Elektroautos unter Druck stehen.

Das System soll eine nachvollziehbare und nutzungsbezogene Finanzierung der Straßen ermöglichen. Wer weniger fährt und häufiger öffentliche Verkehrsmittel nutzt, könnte dadurch seine Mobilitätskosten senken. Wie sich die Abgabe tatsächlich auf einzelne Autofahrer auswirken würde, hängt jedoch von der endgültigen Ausgestaltung des Systems ab.

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